Beiträge vom January, 2009

Zeitonline on Twitter

Saturday, 24. January 2009 10:17

Via den RSS-Feed von Zeitonline erfahre ich folgendes:

Verfolgen Sie ZEIT ONLINE über Twitter, den Kurzmitteilungsdienst im Internet: http://www.twitter.com/zeitonline. Hier twittern Redakteure und Reporter von ZEIT ONLINE ihre Impressionen, Linktipps und Kurzkommentare – aus Hamburg und aus aller Welt http://www.twitter.com/zeitonline_all. Alle Meldungen von ZEIT ONLINE als automatischer Feed auf Twitter – ideal, wenn Sie unterwegs immer auf dem Laufenden bleiben wollen. 

Selber twittere ich ja auch seit kurzer Zeit (hier), bin aber nicht wirklich überzeugt, ob ich dieses Microblogging wirklich so toll finden soll. Mir scheint, dass ja nicht zwingend alle “Twitterfreunde” wissen müssen, was ich gerade tue. Klar, ich kann auch beim Microblogging mir eine Art Profil geben und auch immer mal wieder auf einen Blogbeitrag verweisen oder auf einen interessanten Artikel verlinken. Aber was genau ist der Mehrwert?

Thema: Technik, Web2.0 | Kommentare (0) | Autor: admin

Word Clouds – Wordl

Thursday, 22. January 2009 10:24

Via einen Beitrag von Cornelia Rüdel in ihrem E-Assessment Weblog stiess ich auf Wordl.

Wordle ist ein Java-Applet für «generating “word clouds” from text that you provide».

Cornelia hat das Applet gleich mit all ihren gesammelten Bezeichnungen für E-Assessment ausprobiert und Wordl hat ihr die folgende Darstellung generiert, welche die häufigsten Nennungen am auffälligsten darstellt. Ein nettes Tool, finde ich :-)  

titelbildvorschlag.jpg  

Thema: Diverses, Technik | Kommentare (0) | Autor: admin

Wochenartikel 02 | Lehrportfolio

Monday, 19. January 2009 3:31

Rijdt de, C., Tiquet, E., Dochy, F. & Devolder, M. (2006). Teaching Portfolios in higher education and their effects: An explorative study. Teaching and Teacher Education, 22, 1084-1093.

Dieser Artikel befasst sich damit, ob Lehrportfolios von Lehrpersonen angewendet werden und falls ja, welche Effekte erwartet werden dürfen. Zudem wird die Einstellung der Lehrpersonen gegenüber diesem Instrument erhoben.
Ausgehend von einer Literaturübersicht werden Aspekte herausgearbeitet, welche Lehrportfolios erfüllen sollen. So wird zusammen mit Smith und Tillema (2001) argumentiert, dass folgende vier Zwecke zentral sind:

  • documentation of performance
  • monitoring growth
  • revealing discrepancies in development
  • enhancing self-resonsibility

Es wird jedoch weiter argumentiert, dass das Führen eines Lehrportfolios vor allem von seinen Zielen abhängt:

The way in which a teacher uses a teaching portfolio strongly depedens on the objectives which are set. [...] Depending on the objectives, which people set themselves or are set by others, one can create a teaching portfolio to meet the demands of an external evaluation or to reflect upon one’s own professional skills.

Das Lehrportfolio kann also sowohl der eigenen persönlichen Entwicklung als auch dem Nachweis eigener Kompetenzen dienen. Zudem spielt es eine grosse Rolle, ob das Lehrportfolio aus eigene Stücken (also freiwillig) oder von aussen gewollt (obligatorisch) zusammengestellt wird. Die Studie wurde bei Lehrpersonen von drei Berufsschulen und einer Universität durchgeführt. Von 364 versandten Fragebögen kamen 129 zurück und 117 konnten in die Analysen (deskriptive Statistik, T-Tests und ANOVA) einfliessen. Zudem wurden die offenen Antworten inhaltsanalytisch ausgewertet. Interessant ist, dass die Mehrzahl der befragten Lehrpersonen nicht einmal das Konzept “Lehrportfolio” kannten und nur ein Fünftel damit arbeitete. Die verbreitete Meinung ist, dass Lehrportfolios zu zeitaufwendig seien und viel zusätzliche administrative Arbeit brächten. Von denjenigen, welche ein Lehrportfolio führen, macht dies jedoch die Mehrheit freiwillig; ein Viertel ist dazu gezwungen. Die Resultate zeigen zudem, dass nicht alle Lehrpersonen dieselben Effekte erfahren und vor allem, dass dies nicht nur positive Effekte sind.

«In conclusion, this research shows that a teaching portfolio is an assessment instrument that could bring some important positive effects. This instrument could also give rise to a lot of questions, especially in the initial phase. This means that teaching portfolios are not the ideal assessment instrument for all teachers» (vgl. S. 1092).

Die Autorinnen und Autoren schliessen daraus, dass wenn Lehrpersonen mit Lehrportfolios arbeiten (sollen), die Lehrpersonen nicht nur negative, sondern auch positive Erfahrungen machen müssen (im Sinne eines tieferen Verständisses der Selbstreflexion und der eigenen professionellen Entwicklung). 

Quelle: 
Rijdt de, C., Tiquet, E., Dochy, F. & Devolder, M. (2006). Teaching Portfolios in higher education and their effects: An explorative study. Teaching and Teacher Education, 22, 1084-1093.

Thema: Bildung, Forschung, Hochschullehre, Lehrer/-innenbildung | Kommentare (0) | Autor: admin

200 Empfehlungen Übergang Mittelschule – Hochschule

Tuesday, 13. January 2009 9:38

Erstmals haben mehr als 130 Dozierende und Mittelschullehrpersonen die Schnittstelle zwischen Mittelschule und Hochschule analysiert. Sie legen über 200 Empfehlungen für einen verbesserten Übergang ins Studium vor. Diese «Expertise der Praxis» haben die Zürcher Kantonsschulen, die ETH Zürich und die Universität Zürich am Dienstag, den 13.1.2009, an einer Medienkonferenz vorgestellt.   

Hier finden sich weitere Informationen und hier der Bericht (aufs Bild klicken)!

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Thema: Bildung, Forschung | Kommentare (0) | Autor: admin

Wochenartikel 01 | Dilemma Lehrerberuf

Monday, 12. January 2009 12:11

Obwohl das “Füttern” meines Blogs für mich eindeutig Passion und keine Pflichtübung ist (vgl. zum Thema “Pflichtübung oder Passion” die Masterarbeit von Tamara Bianco), habe ich mir vorgenommen ca. einmal pro Woche einen Artikel, den ich gelesen habe hier vorzustellen und so kurz als möglich zusammenzufassen.Hier also die Nummer 01:Rothland, M. (2008). Das Dilemma des Lehrerberufs sind … die Lehrer? Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 11 (3), 1-15.

Lehrpersonen gehören zu den Berufsgruppen, die unter besonders viel Belastung leiden.

Solche oder ähnliche Aussagen sind nach Rothland (2008) nicht nur in der Öffentlichkeit oder den Medien anzutreffen, sondern sie dienen auch als Ausgangspunkt sowie als Begründung intensiver Forschungsbemühungen. Dabei wird auch immer wieder argumentiert, dass Lehrpersonen unter diesen Belastungen leiden. Rothland fragt sich nun, ob die Lehrpersonen besonders leiden, weil ihre Belastungen so hoch und zahlreich sind oder weil sie (die Lehrpersonen) – wie in der Öffentlichkeit zum Teil kolportiert – besonders wehleidig sind.Die empirische Forschung kann laut Rothland (2008) kaum Antworten auf diese Frage(n) geben und zwar deshalb, …

…weil die Konzentration auf das subjektive, arbeitsbezogene Empfinden von Lehrerinnen und Lehrern nicht mit der konzeptionellen und forschungspraktischen Konzentration auf personenbezogene Einflussfaktoren und Folgen im Kontext der Lehrerbelastungsforschung übereinstimme (vgl. ebd., S. 3).

Bislang sind die Ergebnisse einer persönlichkeitspsychologisch dominierten Lehrerbelastungsforschung eher einseitig und kritiklos rezipiert worden. Dies bedeutet für Rothland (2008) also, dass Persönlichkeitsmerkmale für die Erklärungen klar im Mittelpunkt stehen, …

… «gefolgt von Untersuchungen zu den individuellen, mittel- und langfristigen Folgen sowie Forschungsarbeiten, welche die subjektive Wahrnehmungen als belastend wahrgenommener Aspekte der Berufstätigkeit über Selbstauskünfte erfassen» (vgl. ebd., S. 4).

So gerät nach Rothland (2008) also nur eine Seite der Medaille in den “forschenden Blick”, während die andere, welche arbeits- und situationsbezogene Aspekte umfasst, systematisch unterbelichtet bleibt. Daraus folgert Rothland (2008), dass das “Dilemma des Lehrerberufes die Lehrer selbst seien” [resp. die Art und Weise wie Lehrpersonenbelastungsforschung betrieben wird, Anmerkung K.F.] und fordert Forschungszugänge, die sich der Erfassung von strukturellen, berufsspezifischer Merkmale des Arbeitsplatzes Schule und des beruflichen Handelns von Lehrerinnen und Lehrern widmen. Dadurch würde erst eine ausgewogene empirische Basis für eine differenzierte Analyse und Interpretation von Personenmerkmalen sowie Arbeits- bzw. Situationsmerkmalen geschaffen werden, die schliesslich in den Versuch einer Integration beider Betrachtungsweisen münden könne.Quelle:Rothland, M. (2008). Das Dilemma des Lehrerberufs sind … die Lehrer?Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 11 (3), 1-15.   

Thema: Bildung, Forschung, Schule | Kommentare (0) | Autor: admin

Kongress Unterrichtsforschung und Unterrichtsentwicklung

Thursday, 8. January 2009 15:42

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Bildung und Unterricht sind die Kernaufgaben der Schule, Unterrichten zu lehren und Unterricht weiterzuentwickeln jene der Lehrerbildung. In den letzten Jahren hat die internationale Bildungs- und Unterrichtsforschung, im Austausch mit innovativen Schulen und Lehrkräften, wesentliche Erkenntnisse zur Qualität lernwirksamen Unterrichts hervorgebracht. Gleichzeitig ist deutlich geworden, dass sich auch wertvollste Ideen und Einsichten nicht ohne innovative Konzepte der Lehrer(weiter)bildung und der Unterrichtsentwicklung wirksam im System verankern lassen.

Die Tagung ermöglicht einen Austausch über Ergebnisse und Brennpunkte der gegenwärtigen Unterrichtsqualitätsforschung sowie über Konzepte und Forschungsbefunde zu neueren Formen der Unterrichtsentwicklung. Erörtert werden sollen Fragen zur Gestaltung von Lehr-Lernumgebungen, die eine optimale Erreichung der Bildungsziele ermöglichen und den Bedürfnissen heutiger Kinder und Jugendlicher gerecht werden. Zudem stehen Fragen im Zentrum, die sich auf eine Erweiterung des Spektrums von Verfahren und Werkzeugen der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen und deren Professionalisierung beziehen.

Tagungsbeiträge können (hier) bis am 6. Februar 2009 eingereicht werden.

Thema: Bildung, Forschung, Lehrer/-innenbildung, Tagungen | Kommentare (0) | Autor: admin