Beiträge vom April, 2009

Lehrpreis 2009 | Universität Zürich

Tuesday, 28. April 2009 9:37

Am diesjährigen Dies Academicus der Universität Zürich wurde bereits zum dritten Mal der “Credit Suisse Award of Best Teaching” vergeben. Diesmal stand der Schwerpunkt “Verknüpfung von Forschung und Lehre” im Zentrum. Welcher Dozentin resp. welchem Dozenten gelingt diese Verknüpfung in ihrer / seiner Lehrveranstaltung (es wurden ausschliesslich Bachelorstudierende befragt) am besten?

Diesmal gewinnt eine Frau der Rechtswissenschaftlichen Fakultät – Prof. Dr. Brigitte Tag – den Lehrpreis. Wer wissen möchte, was für sie gute Lehre bedeutet und insbesondere, wie sie es schafft in ihren Veranstaltungen Forschung und Lehre zu verbinden, ist herzlich eingeladen, sich das Interview mit Frau Tag anzusehen.

 tag.jpgInterview mit Prof. Dr. Brigitte Tag

 
Aufnahme: Multimedia and E-Learning Services (MELS, Universität Zürich)
Auftraggeberin: Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik (AfH, Universität Zürich) 

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Thema: Bildung, Didaktik, Hochschullehre | Kommentare (0) | Autor: admin

Neues Video aus der Commoncraft-Küche

Thursday, 9. April 2009 12:34

Gestern, 8. April 2009 veröffentlichte Commoncraft ein neues Video – diesmal zu nichts Geringerem, als dem World Wide Web… Viel Spass beim Schauen! 

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Thema: Web2.0 | Kommentare (0) | Autor: admin

Portal Empirische Bildungsforschung

Thursday, 9. April 2009 12:02

dipf.png

Unter www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/ präsentiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Dienstag im Internet eine neue Plattform zur empirischen Bildungsforschung. Hier werden alle Förderaktivitäten des BMBF zur Umsetzung des Rahmenprogramms für die empirische Bildungsforschung und die Ergebnisse von Forschungsprojekten nutzerfreundlich zusammengestellt und leicht recherchierbar gemacht. Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), das unter anderem den Deutschen Bildungsserver betreibt, hat das BMBF beim Aufbau des neuen Online-Angebots unterstützt.

Sicher eine äusserst wertvolle Plattform!

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Thema: Bildung, Forschung | Kommentare (0) | Autor: admin

Buchtipp 02

Thursday, 9. April 2009 10:40

Via das Blog der Pädagogischen Hochschule Zürich (Observatorium) bin ich auf folgendes Dossier aufmerksam gemacht worden, welches unter www.stadt-zuerich.ch/dossier-medienkompetenz als PDF heruntergeladen werden kann.

mediendossier.jpg

Das Dossier Medienkompetenz unterstützt die Lehrpersonen zu einem aktiven Unterricht mit Medien. Ziel ist die Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern der Volksschule. Das Dossier wurde ergänzend zur Stadtzürcher Kampagne ‹schau genau!› lanciert und von Mitarbeitenden des Fachbereichs Medienbildung der PHZH verfasst. Es zeigt auf, wie die Ziele der beiden Lehrpläne «Medienerziehung» und «Informatik» mit Hilfe von zahlreichen Unterrichtsimpulsen im Klassenzimmer umgesetzt werden können.

Das Dossier Medienkompetenz besteht aus folgenden Teilen: 

  • Das Kapitel Ausgangslage klärt die Bedeutung der Medien in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und zeigt, wie «Medienkompetenz» in der Schule zu fördern ist.
  • Unter Medien als Lernanlässe finden sich drei Grundlagentexte zum pädagogischen Umgang mit Medien und Medienspuren im Unterricht. Die Impulse für den Unterricht stellen zu jeweils einem medienbildnerischen Thema konkrete Unterrichtsideen für verschiedene Schulstufen vor.
  • In einem letzten thematischen Abschnitt, Schule im Aufbruch, richtet sich der Blick auf die Medienbildung im Kontext der gesamten Schule und ihrer Entwicklung.
  • Eine kommentierte Sammlung empfehlenswerter Literatur und Links, die Sie bei der Planung ihres Unterrichts hilfreich unterstützen kann, schliesst das Dossier Medienkompetenz ab. 

Da kann man nur sagen: Viel Spass beim Lesen und Umsetzen :-)  

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Thema: Lehrer/-innenbildung, Medienpädagogik, Schule, Web2.0 | Kommentare (0) | Autor: admin

Buchtipp 01

Thursday, 9. April 2009 10:10

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Murbach, G. (2008). Mit Web 2.0 das Internet aktiv gestalten. Ein Arbeitsbuch für das Erstellen von Lernumgebungen mit WebQuests, Weblogs, Wikis, Homepages und webbasierten Übungen. Bern: hep.

Im Zentrum steht das Gestalten von Lernumgebungen und Unterrichtssituationen mit Einbezug der neuen Medien. Darunter fallen Programme für die grafische Darstellung von Informationen, das Erstellen webbasierter Prüfungen genauso, wie die Bearbeitung authentischer WebQuests, das Einrichten eines Weblogs oder die Zusammenarbeit in einem Wiki. Eine kurze Einführung in die Grundlagen der Mediendidaktik nimmt Bezug auf aktuelle Erkenntnisse aus der Lerntheorie und begründet die Lernwirksamkeit der vorgestellten Methoden und Konzepte. Wer noch keine Erfahrungen mit Web 2.0 hat, profitiert in erster Linie von den ausführlichen Anleitungen, erfahrene Lehrpersonen von den vielen didaktischen Anregungen.

Um das Buch zu bestellen: Auf das Bild klicken! 

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Thema: Didaktik, Medienpädagogik, Schule, Web2.0 | Kommentare (0) | Autor: admin

Studienfachwahl und motivationale Aspekte

Thursday, 2. April 2009 12:39

studienfachwahl_235.gif

Das Bundesamt für Statistik hat eine neue Publikation veröffentlicht: Studienfachwahl und Hochschulwahl: Motivationale Aspekte. 

In der einleitenden Übersicht heisst es: 

Die vorliegende Analyse befasst sich mit einer Auswahl von Motiven, welche für die Studierenden bei der Wahl des Studienfachs und der Wahl der Hochschule retrospektiv von relevanter Bedeutung waren. Studierende zeichnen sich durch eine Reihe von Merkmalen aus, welche sich auf die Motivation bei der Wahl ihres Studienfaches wie auch der Hochschule übertragen. Bestimmte Merkmale favorisieren sowohl die freie Wahl der Hochschule wie auch die freie Wahl des Studienfaches, andere schränken sie eher ein. Die sich dabei abzeichnenden Motivationsmuster lassen sich sehr gut in die bislang in der Literatur bekannten Konzepte einordnen.   

Und weiter unten:

Die Analyse der Motivationslage bei der Wahl des Studienfachs wie auch der Hochschule ergibt eine Auslegeordnung der Motive auf zwei je dichotom ausgerichteten Dimensionen. So können die zur Begründung der Studienwahl angefügten Argumente auf einer Dimension mit den beiden entgegen gesetzten Polen «intrinsisch motiviert» und «extrinsisch motiviert» situiert werden, jene zur Begründung der Hochschulwahl auf einer Dimension mit den Polen «selbstbestimmt» versus «fremdbestimmt».   

Und:

Frauen wählen ihr Studienfach stärker aufgrund intrinsischer Motive als Männer. Bei den extrinsischen Motiven sind die Männer hingegen stärker vertreten als die Frauen. Männer begründen die Wahl ihrer Hochschule eher mit Argumenten, welche Selbstbestimmung und Autonomie ausdrücken, Frauen tun dies in weniger hohem Ausmass. Jene Argumente, die eher fremdbestimmter Natur sind, werden von den Frauen als wichtiger erachtet als von den Männern. 

Die Autorenschaft schreibt im Fazit der Studie zu Recht, dass im Jahre 2005, in welchem die Umfrage durchgeführt worden ist, die Bolognareform noch nicht soweit fortgeschritten war wie heute. Die Anzahl Studierender, welche sich damals in einem Masterstudiengang befanden war noch nicht ausreichend genug, um umfassende Auswertungen der unterschiedlichen Motivationslagen in Abhängigkeit der Studienstufe zu erlauben. In diesem Jahr wird erneut eine solche Studie durchgeführt: Zudem können dann auch noch Auswertungen zum vertikalen Studienverhalten, also dem Übertritt von der Bachelor- zur Masterstufe untersucht werden, welche Beiträge im Zusammenhang mit motivationalen Aspekten liefern können. Da können wir ja gespannt sein!

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Thema: Bildung, Forschung, Hochschullehre | Kommentare (0) | Autor: admin