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Portal Empirische Bildungsforschung

Thursday, 9. April 2009 12:02

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Unter www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/ präsentiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Dienstag im Internet eine neue Plattform zur empirischen Bildungsforschung. Hier werden alle Förderaktivitäten des BMBF zur Umsetzung des Rahmenprogramms für die empirische Bildungsforschung und die Ergebnisse von Forschungsprojekten nutzerfreundlich zusammengestellt und leicht recherchierbar gemacht. Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), das unter anderem den Deutschen Bildungsserver betreibt, hat das BMBF beim Aufbau des neuen Online-Angebots unterstützt.

Sicher eine äusserst wertvolle Plattform!

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Thema: Bildung, Forschung | Kommentare (0) | Autor: admin

PISA-Studie

Wednesday, 3. December 2008 10:37

Einmal mehr möchte ich auf einen 100-Sekunden-Beitrag von Schweizer Radio DRS 2 aufmerksam machen. Diesmal handelt es sich um die PISA-Studie. Doch hören Sie selbst (auf das Bild klicken):

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Mehrere Schweizer Kantone haben die Pisa-Studien von 2006 für sich auswerten lassen. Die Ergebnisse werden jetzt vorgestellt. Was aber hat die Stadt mit dem schiefen Turm mit Bildungspolitik zu tun? Eigentlich gar nichts. 100 Sekunden Wissen – von Katharina Bochsler.

Hier die im Hörbeitrag angesprochen Webseite des Bundes mit den aktuellen Berichten der Kantone:

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Für den Kanton Zürich schrieben Urs Moser und Domenico Angelore den Bericht. Auf S. 6 kann folgendes gelesen werden:

PISA 2006 bestätigte weitgehend die bisherigen Ergebnisse der internationalen Vergleiche in den Jahren 2000 und 2003. Die Schweizer 15-Jährigen gehören in der Mathematik zu den Besten. In den Naturwissenschaften erreichen sie jeweils gute Ergebnisse und am grössten ist ihr Rückstand gegenüber den besten Ländern im Lesen. 

Ab S. 8 kommen dann die Zürcher Leistungen (im Vergleich mit den anderen Kantonen) hervor. Folgende Fragestellungen werden gestellt:

Wie sind die Ergebnisse des Kantons Zürich im nationalen Vergleich zu beurteilen? Wie gross ist der Anteil an Jugendlichen, deren Grundbildung am Ende der obligatorischen Schulbildung ungenügend ist? Wäre das Ergebnis des Kantons Zürich gleich gut, wenn die hohe Quote an Schülerinnen und Schülern in Sonderklassen und Sonderschulen berücksichtigt würde? Sind die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Kanton Zürich in den letzten Jahren besser geworden? Zeigen sich besondere Stärken oder Schwächen in den einzelnen naturwissenschaftlichen Kompetenz- und Wissensbereichen? 

Wer dies alles wissen will, kann sich hier den gesamten Bericht ansehen.  

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Thema: Bildung, Forschung, Schule | Kommentare (0) | Autor: admin

Qualität entwickeln – Standards sichern – mit Differenz umgehen (Kurzfassung)

Tuesday, 11. November 2008 15:25

Nicht nur vom Band 18 “Macht Mozart schlau?” gibt es beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Kurzfassung, sondern auch vom 577 Seiten schweren Band 27 “Qualität entwickeln – Standards sichern – mit Differenz umgehen” (hier). 

Im Einzelnen geht die Studie der Frage nach, wie die für das Projekt „Implementation von Bildungsstandards” zentralen Konzepte begrifflich gefasst werden können, was ihre qualitätsbezogene Entwicklung ausmacht und vor allem, wie sie als Steuerungsmittel im System so verankert werden können, dass sie die Ebene des Unterrichts und der Akteure erreichen (vgl. S. 3). 

Die Befunde lassen sich so summieren: Unterschiedliche Länder haben auf der Basis ihrer geschichtlichen Voraussetzungen die Frage des anzustrebenden Bildungssystems, aber auch der Vision seiner Weiterentwicklung sehr verschieden beantwortet. Bestehende Kulturen in einem bestimmten System lassen sich nicht einfach auflösen. Auch zwischen den Auftragsländern bestehen neben Gemeinsamkeiten zum Teil erhebliche Unterschiede. Daraus erwächst die Einsicht, dass sich kein Prinzip und keine Regel, die sich in einem Land als produktiv und wirksam erweist, kontextlos auf ein anderes Land übertragen lässt. Bildungssysteme sind historisch gewachsene soziokulturelle Konfigurationen, an die sich Bildungsreformen anschließen müssen. Es geht um Modernisierung, ohne die eigene historisch geformte Identität zu verlieren. Bildungsstandards sind als ein zentrales Element der Qualitätssicherung anzusehen. Sie sind aber kein Selbstzweck. Ohne ko-konstruktive und kultursensible Kontextualisierung in bestehenden Systemen wird die Implementation nicht gelingen oder auf halber Strecke stehen bleiben.  In optimaler Gestaltung verlangen Bildungsstandards die Verklammerung und Vernetzung von Systemebenen, Prozessen Akteuren und Werkzeugen (vgl. S. 20ff., Hervorhebung: KF).

Die Autor/-innen (Oelkers, Reusser, Berner, Halbheer & Stolz) nennen in der Folge 15 Thesen, welche allesamt gut nachvollziehbar sind: Hier lohnt sich auch ein Blick in die ausführliche Fassung (S. 450-460), da in der Kurzfassung die Thesen ohne Erläuterungen stehen.
Sowieso lohnt es sich sehr, einen Blick auf die Publikationen zur Bildungsforschung des BMBF zu werfen!

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Thema: Bildung, Forschung | Kommentare (0) | Autor: admin

Der «Mozart-Effekt» und was dahinter steckt…

Monday, 10. November 2008 15:44

Gerne möchte ich auf die Kurzfassung des Bandes 18 der Reihe Bildungsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verweisen (hier), welche auf knappe und übersichtliche Weise dem sogenannten «Mozart-Effekt» nachgeht.

Die Fragestellung lautet: Macht Mozart schlau? Die Förderung kognitiver Kompetenzen durch Musik

Eine weit verbreitete Erwartung besteht darin, dass durch Musikunterricht nicht nur musikalische, sondern auch aussermusikalische kognitive Kompetenzen wie sprachliche Fähigkeiten, abstraktes Denken sowie mathematische Leistungen gefördert werden. 

Dabei ist jedoch zwischen den Wirkungen passiven Musikhörens und den kognitiven Effektern aktiver musikalischer Betätigung genau zu differenzieren.

Um zu einer realistischen Einschätzung der kognitiven Wirkungen von Musik zu gelangen, präsentieren die Autoren dieser Expertise eine differenzierte Übersicht über den gegenwärtigen Forschungsstand.

Und nun? Macht Mozart tatsächlich schlau? Oder sollen wir es lieber mit Beethoven versuchen… Antworten gibt der 183 Seiten starke Band 18 des BMBF (hier). 

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Thema: Forschung | Kommentare (2) | Autor: admin

Kulturen der Bildung / 21. Kongress der DGfE

Friday, 4. April 2008 10:25

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Vom 16.-19. März 2008 fand in Dresden der 21. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft statt. Das Kongressthema stellte die Frage nach der Bedeutung kulturtheoretischer Ansätze in der Erziehungswissenschaft.

Besonders beeindruckt hat mich die Arbeitsgruppe 32 zum Thema “Kompetenzentwicklungen von Lehrerstudierenden und Berufseinsteigenden” von Stefan Albisser und Matthias Baer der Pädagogischen Hochschule Zürich.

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Thema: Didaktik, Tagungen | Kommentare (0) | Autor: admin