Der «Mozart-Effekt» und was dahinter steckt…

Gerne möchte ich auf die Kurzfassung des Bandes 18 der Reihe Bildungsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verweisen (hier), welche auf knappe und übersichtliche Weise dem sogenannten «Mozart-Effekt» nachgeht.

Die Fragestellung lautet: Macht Mozart schlau? Die Förderung kognitiver Kompetenzen durch Musik

Eine weit verbreitete Erwartung besteht darin, dass durch Musikunterricht nicht nur musikalische, sondern auch aussermusikalische kognitive Kompetenzen wie sprachliche Fähigkeiten, abstraktes Denken sowie mathematische Leistungen gefördert werden. 

Dabei ist jedoch zwischen den Wirkungen passiven Musikhörens und den kognitiven Effektern aktiver musikalischer Betätigung genau zu differenzieren.

Um zu einer realistischen Einschätzung der kognitiven Wirkungen von Musik zu gelangen, präsentieren die Autoren dieser Expertise eine differenzierte Übersicht über den gegenwärtigen Forschungsstand.

Und nun? Macht Mozart tatsächlich schlau? Oder sollen wir es lieber mit Beethoven versuchen… Antworten gibt der 183 Seiten starke Band 18 des BMBF (hier). 

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2 Kommentare zu Der «Mozart-Effekt» und was dahinter steckt…

  1. Brigitte sagt:

    Ich denke auch, das man Kinder ganz unterschiedlich fördern sollte. Mit Musik kann man die kognitiven Fähigkeiten genauso fördern wie mit Spielen. Ein Spiel was Spaß macht und soziale wie auch kognitive Fähigkeiten fördert ist „Dschungelzauber“ von Dr. Toni Singer. Dabei werden spielerisch Skills erlernt, die später den erfolgreichen Erwachsenen ausmachen.

  2. admin sagt:

    Liebe Brigitte

    Danke für den Hinweis. Ich kannte dieses Spiel nicht, habe mir aber die Homepage interessiert angeschaut.

    Freundliche Grüsse
    Kathrin Futter

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