Musik macht nicht schlau

Vom Mozarteffekt berichtete ich bereits einmal (hier). Nun erschien in der heutigen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung folgender Artikel von Kathrin Meier-Rust: 

Nicht einmal Musik macht schlau!

Musizieren wirke sich positiv auf die Intelligenz aus, heisst es, und wer tüchtig Latein lerne, der brilliere auch in Mathematik. Leider sagt die Forschung: Schön wär’s. 

Die Sache schien sonnenklar: Studienanfänger, die im Gymnasium Latein gelernt hatten, schlossen im Ranking der Kantonsschulen, das die ETH Zürich vor kurzem präsentierte (vgl. meinen Blogeintrag hier), besonders gut ab. Ergo, sagt da der Lateiner: Wer Latein lernt, wird klug.

Auch für Elsbeth Stern von der ETH Zürich ist die Sache sonnenklar, nur andersherum: Nicht weil sie Latein lernten, sind diese Studienanfänger erfolgreich, sondern weil sie als lernbereite Kinder in ein Langzeitgymnasium kamen, ihnen dort das Latein leichtfiel und sie es beibehielten. «Es handelt sich hier um eine geradezu typische Studie, die nichts über die Wirkung des Lateinlernens aussagen kann.»

Den ganzen spannenden Artikel kann man hier lesen!

Dieser Beitrag wurde unter Bildung, Forschung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*