Students‘ approaches to learning…

… and assessment preferences in a portfolio-based learning environment.

Dies der Titel eines Artikels, geschrieben von Marlies Beaten, Filip Dochy und Katrien Struvyen vom „Centre for Research on Teaching and Training“ in Belgien und  gerade erschienen in Instructional Sciences und leider nur für Abonnenten (hier) vorläufig online verfügbar. 

Nur schon das Abstract hat mich jedoch schon sehr interessiert:

This study focused on the relationships between experiences with portfolio assessment, students‘ approaches to learning and their assessment preferences by means of a pre- and post-test design in an authentic class setting. The participants were 138 first-year professional bachelor’s degree students in office management. They were assessed by means of portfolio assessment in a course that combined constructivist design principles and lectures. Approaches to learning and assessment preferences were measured by means of the Revised Two-Factor Study Process Questionnaire and the Assessment Preferences Inventory. Results showed that students‘ preferences for student participation in examination and for permanent evaluation decreased significantly. Moreover, deep approaches were not enhanced. On the contrary, surface learning increased significantly [Hervorhebung, KF]Notwithstanding, the surface approach proved to be a significant negative predictor of the portfolio assessment score. 

In den „Conclusions“ diskutieren die Autoren einige mögliche Antworten zu diesen “ doch eher ernüchternden “ Befunden:

  1. Die von den Studierenden wahrgenommene Arbeitsbelastung (workload) und oberflächiges Lernen sind miteinander verknüpft.
  2. Studierende wenden sich keinem tiefergehenden Lernen zu, wenn sie dazu nicht motiviert sind.

Beides leuchtet auf den ersten Blick ein. Was aber doch sehr erstaunt ist der zusätzliche Befund, dass Studierenden sich sehr neutral gegenüber neueren Formen der Leistungsüberprüfung äussern (so wie das Portfolio) und eine hohe Präferenz für geschlossene schriftliche Prüfungsformen mit Zeitdruck haben.

Mmh… da scheinen doch noch einige Schritte in Richtung neue Lehr-/Lernformen und damit einhergehende auch vielfältigere Prüfungsformen notwendig zu sein “ und dies nicht nur bei den Dozierenden!

Quelle: Baeten, M., Dochy, F. & Struvyen, K. (2008). Students‘ approaches to learning and assessment preferences in a portfolio-based learning environment. Instructional Science. Published online (hier).

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