{"id":498,"date":"2009-11-10T05:23:29","date_gmt":"2009-11-10T11:23:29","guid":{"rendered":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/?p=498"},"modified":"2010-01-11T03:52:50","modified_gmt":"2010-01-11T09:52:50","slug":"lernkulturen-an-hochschulen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/lernkulturen-an-hochschulen","title":{"rendered":"Lernkulturen an Hochschulen"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_498 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_498')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_498').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Zum Einfluss der Gestaltung von Studienkontexten auf die Studienorganisation) Forschungsfragen im Themenbereich Lernen und Lehren an der Hochschule. Gef\u00f6rdert werden die Projekte durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) im Rahmen des Pro*Doc-Programms.<\/p>\n<p>Mit Interesse las ich das diesen drei Arbeiten zugrunde liegende Verst\u00e4ndnis von Lernkulturen an Hochschulen (<a href=\"http:\/\/www.iwp.unisg.ch\/org\/iwp\/web.nsf\/bf9b5a227ab50613c1256a8d003f0349\/ab6d0e6aea45c1bcc12575ad0027a4c8\/$FILE\/Lernkulturen_an_Hochschulen_2009.pdf \" target=\"_blank\">Download hier<\/a>) mit dem Zusatztitel: Theoretische \u00dcberlegungen zur Betrachtung studentischen Lernens unter individueller, p\u00e4dagogischer und organisatorischer Perspektive. Das Ziel des Artikels beschreibt die Autorenschaft so, dass es um eine konzeptuelle Begriffsbestimmung des Konstrukts Lernkulturen an Hochschulen geht, das einerseits umfassenden Charakter besitzt und andererseits den spezifischen Gegebenheiten des Lernortes Hochschule Rechnung tr\u00e4gt (vgl. ebd., S.5). Dies alles basierend auf dem Hintergrund, dass sich in verschiedenen Bereichen des Bildungssystems ein Wandel der Lernkulturen vollzieht resp. die Schaffung neuer Lernkulturen gefordert wird (vgl. dazu die Schlagworte wie &#8222;Kompetenz- und Outputorientierung&#8220; oder &#8222;Shift from Teaching to Learning&#8220;.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Weiter wird argumentiert, dass sich Strukturen nicht um ihrer selbst willen ver\u00e4ndern, sondern dass es letztlich immer das Ziel sei, Lernkulturen der Hochschulen im Allgemeinen und das Lernen der Studierenden im Speziellen zu beeinflussen. So erm\u00f6gliche es das Konstrukt der Lernkultur, auch solch &#8222;neues&#8220; Lernen an Hochschulen mit einzubeziehen und bilde damit einen Ausgangspunkt f\u00fcr eine ganzheitliche Analyse und Gestaltung zielwirksamer Lehr-Lernkontexte. Deswegen setzen sich die Autoren das Ziel, ein geeignetes Lernkulturkonstrukt zu definieren, welches die Erfassung bestehender Lernkulturen auch erlaubt.<\/p>\n<p>Die Definition ist lang und meint zusammengefasst in etwa, dass das Konstrukt &#8222;Lernkultur&#8220; die Dimensionen &#8222;Organisation&#8220;, &#8222;p\u00e4dagogische Interaktion&#8220; und &#8222;Individuum&#8220; umfasst. Die Lernkultur zeigt sich im Lernhandeln des Einzelnen sowie im Interaktionshandeln zwischen Lehrenden und Lernenden in formal gestalteten Lehr-Lernumgebungen. Zudem ist das Lernen ist eingebettet in Rahmenbedingungen, welche im Organisationshandeln von Hochschulangeh\u00f6rigen gestaltet werden.\u00a0Die Autoren beschreiben f\u00fcr alle drei Dimensionen (p\u00e4dagogisch-interaktional, individuell und organisational) insgesamt 37 Indikatoren mit unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen (vgl. ebd., S. 34ff.). Diese Indikatoren erlauben laut den Autoren einen breiten Zugang zum Ph\u00e4nomen Lernkultur und erm\u00f6glichen es, Erkl\u00e4rungen und Gestaltungsans\u00e4tze zu identifizieren.<\/p>\n<p>Sicher gelingt es den Autoren dadurch, eine ganzheitlichere Perspektive auf Lernkulturen an Hochschulen zu erreichen und man kann auf die weiteren Arbeiten dieser Gruppe gespannt sein. Pers\u00f6nlich w\u00fcrde ich wahrscheinlich die Dimension &#8222;Organisation&#8220; nicht allzu weit fassen. Also nicht eine ganze Hochschule miteinbeziehen, sondern eher ein Institut. Denn der Unterschied in der Auspr\u00e4gung von Lernkulturen zwischen den einzelnen Instituten (vor allem bei grossen Universit\u00e4ten) scheint mir wesentlich gr\u00f6sser zu sein als zwischen den Hochschulen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Per Zufall stiess ich auf einen neuen Forschungsschwerpunkt des Institutes f\u00fcr Wirtschaftsp\u00e4dagogik der Universit\u00e4t St. Gallen: Im Rahmen des Forschungsschwerpunkts &#8222;Lernkulturen an Hochschulen&#8220; bearbeiten am Institut f\u00fcr Wirtschaftsp\u00e4dagogik drei DoktorandInnen (Jenny Dommen, Thema: Pr\u00fcfungskulturen an Hochschulen; Anja Gebhardt, Thema: Entwicklung &hellip; <a href=\"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/lernkulturen-an-hochschulen\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[53,39,12,83],"tags":[],"class_list":["post-498","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-forschung","category-hochschullehre","category-universitat"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498"}],"collection":[{"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=498"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":543,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498\/revisions\/543"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}