{"id":974,"date":"2011-06-27T18:05:10","date_gmt":"2011-06-27T16:05:10","guid":{"rendered":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/?p=974"},"modified":"2013-11-05T15:07:58","modified_gmt":"2013-11-05T14:07:58","slug":"kompetenzorientiertes-prufen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/kompetenzorientiertes-prufen","title":{"rendered":"Kompetenzorientiertes Pr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_974 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_974')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_974').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Ich nahm diesen Auftrag deshalb gerade als Anlass, die wichtigsten Dinge zu \u00fcberarbeiten und mit aktuelleren Quellen zu fundieren. Die Darstellung der gesamten Problematik anhand eines Regelkreises behielt ich aber bei, da mir scheint, dass damit zentrale Referenzpunkte angesprochen werden, sei es auf Dozierenden- als auch auf Studierendenseite. Nachfolgend die \u00fcberarbeiteten Folien:<\/p>\n<div id=\"__ss_8434707\" style=\"width: 425px;\">\n<p><strong style=\"display: block; margin: 12px 0 4px;\"><a title=\"Kompetenzorientiertes Pr\u00fcfen\" href=\"http:\/\/www.slideshare.net\/kfutter\/kompetenzorientiertes-prfen\" target=\"_blank\">Kompetenzorientiertes Pr\u00fcfen<\/a><\/strong> <iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.slideshare.net\/slideshow\/embed_code\/8434707\" height=\"355\" width=\"425\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<div style=\"padding: 5px 0 12px;\">View more <a href=\"http:\/\/www.slideshare.net\/\" target=\"_blank\">presentations<\/a> from <a href=\"http:\/\/www.slideshare.net\/kfutter\" target=\"_blank\">Futter Kathrin<\/a><\/div>\n<\/div>\n<p>Was mir vor allem gefiel an der Diskussionsrunde, waren die spannenden Fragen, welche gestellt wurden. So ging es beispielsweise um die Unterscheidung von Performanz und Kompetenz bei Leistungsnachweisen, um sinnvolle Systematisierungen bei den \u00fcberfachlichen Kompetenzen, um die Fremdbeurteilung durch Studierende oder um die Pr\u00e4ferenz von Lernaufgaben gegen\u00fcber Testaufgaben bei Leistungsnachweisen. Ein spannendes Feld!<\/p>\n<p>Zum Weiterlesen auf den Button klicken!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Nachtrag vom 29.6.2011<\/strong>: Gerade kam mir wieder ein alter Newsletter der Hochschuldidaktik in die Finger, welchen Balthasar Eugster und ich im Jahr 2010 verfasst haben. Schon damals haben wir uns die Frage gestellt, was es denn genau mit der Komptenzorientierung auf sich hat. Hier einen Auszug daraus:<\/p>\n<blockquote><p>Mit Kompetenzorientierung handelt sich die Hochschuldidaktik einiges ein. Das Schlagwort kann zu einem etwas vollmundigen Gebrauch verleiten, der mehr verspricht, als er halten kann. Wer sich auf Kompetenzen hin orientiert, mu\u00fcsste eigentlich wissen, was Kompetenzen sind. Doch selbst die Fachliteratur tut sich schwer mit einer pr\u00e4zisen und einheitlichen Definition. Der oft zitierte Definitionsversuch des Psychologen Franz Weinert zeigt die Schwierigkeiten exemplarisch. Wenn er Kompetenzen beschreibt als die bei Individuen verfu\u00fcgbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu l\u00f6sen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und F\u00e4higkeiten, um die Probleml\u00f6sungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu k\u00f6nnen (<a href=\"http:\/\/www.fachportal-paedagogik.de\/fis_bildung\/suche\/fis_set.html?FId=575409\" target=\"_blank\">Weinert, 2001, S. 27f.<\/a>), dann ist nicht umfassend gekl\u00e4rt, inwiefern die erw\u00e4hnten motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und F\u00e4higkeiten notwendige Bedingungen fu\u00fcr das Vorliegen fu\u00fcr Kompetenzen sind. Dadurch, dass viele Facetten Kompetenz ausmachen wie die Abbildung 1 von Prof. <a href=\"http:\/\/www.ife.uzh.ch\/index.php?treenode_id=112&amp;staff_id=177\" target=\"_blank\">Katharina Maag Merki<\/a> zeigt, wird der Begriff auch nicht fassbarer. Zudem wird auch in der Literatur der Zusammenhang \u201c was alles notwendige Bedingungen fu\u00fcr das Vorliegen fu\u00fcr Kompetenzen sind \u201c, kontrovers diskutiert (siehe etwa bei <a href=\"http:\/\/www.fachportal-paedagogik.de\/fis_bildung\/suche\/fis_set.html?FId=841671\" target=\"_blank\">Hartig, 2008<\/a>; oder <a href=\"http:\/\/www.fachportal-paedagogik.de\/fis_bildung\/suche\/fis_set.html?FId=798280\" target=\"_blank\">Kaufhold, 2006<\/a>).<\/p><\/blockquote>\n<p>Abbildung1 : Facetten von Kompetenz (Klieme, 2003)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2011-06-29-um-12.49.27.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-989\" title=\"Bildschirmfoto 2011-06-29 um 12.49.27\" alt=\"\" src=\"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2011-06-29-um-12.49.27.png\" width=\"756\" height=\"473\" srcset=\"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2011-06-29-um-12.49.27.png 756w, http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2011-06-29-um-12.49.27-300x187.png 300w, http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2011-06-29-um-12.49.27-160x100.png 160w\" sizes=\"(max-width: 756px) 100vw, 756px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Dass solche Fragen nicht nur theoretische Spitzfindigkeiten, sondern echte hochschuldidaktische Herausforderungen sind, haben wir ku\u00fcrzlich wieder einmal an einem ganz allt\u00e4glichen Beispiel bemerkt. Beim Erstellen eines Merkblattes zum didaktischen Umgang mit Kompetenzen waren wir uns nicht so sicher, ob es bereits eine Kompetenz darstellt, in einem sozialwissenschaftlichen Studiengang zentrale empirische Forschungsmethoden in ihren Grundzu\u00fcgen erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Wo also ist der \u00dcbergang von einer F\u00e4higkeit\/Fertigkeit zu einer Kompetenz? Wie komplex muss eine T\u00e4tigkeit sein, damit ihr eine echte Kompetenz zugrunde gelegt werden kann? Und: Kann man erst von Kompetenzen sprechen, wenn diese auch im Tun ihre Anwendung finden? Bei einem eher weiten Kompetenz-Verst\u00e4ndnis w\u00e4ren beinahe alle nach gewissen Konstruktionsregeln formulierten Lernziele auch Kompetenz-Ziele. Eine engere Begriffsdefinition wiederum macht differenzierte Beschreibungen von verschiedenen Handlungsaspekten n\u00f6tig, die wom\u00f6glich an den Alltagsm\u00f6glichkeiten der Lehrrealit\u00e4t vorbeizielen. So haben wir fu\u00fcr den (hochschul-)didaktischen Alltag den eventuell zu pragmatischen Schluss gezogen, dass es &#8211; um bei obigem Beispiel zu bleiben &#8211; bereits eine Kompetenz darstellt, einen Sachverhalt erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Das dazugeh\u00f6rige Lernziel wu\u00fcrde demzufolge bereits Kompetenzorientierung im Fokus haben. Diese Entscheidung ist uns nicht ganz leicht gefallen, wird damit doch auch einiges Potenzial des Kompetenzbegriffs aufgegeben. (Eugster &amp; Futter, 2010, S. 2 | Newsletter der Hochschuldidaktik 1\/2010).<\/p><\/blockquote>\n<p>Vielleicht haben Sie ja eine ganz andere Sicht auf diese didaktische Herausforderung? Dies w\u00fcrde mich nat\u00fcrlich sehr interessieren!<\/p>\n<p><strong>Nachtrag vom 5. November 2013:<\/strong><\/p>\n<p>Bez\u00fcglich Kompetenzorientierung hat die PH Z\u00fcrich vor einiger Zeit eine eigene <a href=\"http:\/\/www.phzh.ch\/de\/Kompetenzen\/Startseite\/\" target=\"_blank\">Themenseite<\/a> aufgeschaltet. Dort finden sich &#8211; nebst vielen Beispielen zu kompetenzorientiertem Unterricht &#8211; auch einige Artikel, Hinweise und Links zum Thema. Aus einem Handout zu einem Vortrag von Hilbert Meyer stammt folgende Abbildung, welche den Unterschied zwischen Performanz und Kompetenz einfach darstellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2013-11-05-um-14.47.53.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1597\" alt=\"Bildschirmfoto 2013-11-05 um 14.47.53\" src=\"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2013-11-05-um-14.47.53.png\" width=\"819\" height=\"340\" srcset=\"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2013-11-05-um-14.47.53.png 819w, http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Bildschirmfoto-2013-11-05-um-14.47.53-300x124.png 300w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war ich wieder einmal mit einem &#8222;alten&#8220; Thema unterwegs, n\u00e4mlich dem kompetenzorientierten Pr\u00fcfen resp. den Grundanforderungen welche an Leistungsnachweise in modularisierten Studieng\u00e4ngen gestellt werden An der Hochschulkonferenz der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule Magglingen konnte ich diesen Vormittag zuerst ein Referat &hellip; <a href=\"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/kompetenzorientiertes-prufen\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,12,7],"tags":[],"class_list":["post-974","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-didaktik","category-hochschullehre","category-lehrer-innenbildung"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/974"}],"collection":[{"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=974"}],"version-history":[{"count":16,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/974\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":986,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/974\/revisions\/986"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=974"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=974"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/kathrinfutter.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=974"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}