Aus aktuellem Anlass: 7. Februar 1971 | 2011

Frauen demonstrieren 1957 für ihr Stimmrecht. (Bild: Keystone/ Photopress)

Genau auf den Tag 40 Jahre ist es her, dass in der Schweiz das Frauenstimmrecht eingeführt worden ist. Ein historischer Tag! So schreibt die NZZ in ihrer heutigen Ausgabe auch:

Der Kampf der Frauen um das Stimm- und Wahlrecht war lang: Über hundert Jahre dauerte es vom ersten eingereichten Begehren, bis die letzte Schweizerin das Frauenstimmrecht bekam. Mehr als siebzig Jahre davon war die Hälfte der Schweizer Bevölkerung komplett vom Stimm- und Wahlrecht ausgenommen. Dann führten Vorstösse auf Gemeinde- und auf Kantonsebene allmählich doch noch zu einem Umdenken bei den Stimmbürgern.

Interessant ist, dass die Frauen schon im Jahre 1886 “ vergeblich “ ein Begehren eingereicht hatten. Im Jahre 1959 kam es zu einer ersten Abstimmung, welche abgelehnt wurde. Und erst am 7. Februar 1971 war es dann soweit: das Frauenstimmrecht wurde auf nationaler Ebene eingeführt!

Nachdenklich stimmt aus heutiger Sicht jedoch, dass gerade viele Frauen damals gegen die Einführung waren und mit grossem Einsatz dafür kämpften, dass die Vorlage abgelehnt werden würde.

Wer 30 Minuten Zeit hat, kann sich die heute ausgestrahlte Sendung „Kontext“ anhöhren: Weshalb die Frauen so lange auf Granit bissen (Zum Anhören auf das Bild klicken):

Demonstration anlässlich der Einreichung einer Petition für das Frauenstimmrecht 1929 in Bern. (Bild: Keystone / STR)

Und wer sein/ihr Wissen in Sachen Frauenstimmrecht testen will, findet hier ein Quiz des Tages-Anzeigers (ebenfalls aufs Bild klicken):

1947: Zwei Frauen amüsieren sich über ein Plakat in Zürich, auf dem die Ablehnung des Frauenstimmrechts empfohlen wird. (Bild: Keystone / STR)


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