Berufspraktische Ausbildung für Studierende der Medizin

Letzte Woche schulte ich “ gemeinsam mit der Leiterin der Abteilung Hausmedizin des Universitätsspitals Zürich “ ca. 45 Lehrärztinnen und Lehrärzte. Damit sind Hausärtinnen und Hausärzte gemeint, welche in ihrer Praxis für eine gewisse Zeit Studierenden „in die Lehre“ nehmen. Diese lernen dann „on the job“, wie sie beispielsweise ein Anamnesegespräch führen können resp. werden mit allen anderen Spezifika einer Hausarztpraxis vertraut gemacht.

An sich ein vergleichbares Setting wie bei zukünftigen Lehrpersonen, die in Praktika das Unterrichten lernen. So zog ich dann auch das Modell des „cognitive apprenticeship“ bei, um bei den Lehrärzten das Bewusstsein zu schärfen, dass die Novizen zuerst viel Unterstützung brauchen (also gute Modelle und viel Coaching), später dann immer noch ein solides Gerüst (scaffold), bis sie zuletzt selbstständig Patientinnen und Patienten betreuen und der/die Hausärztin sich ganz zurücknehmen kann (fading).

Mir scheint, dass gerade für ein solches berufspraktisches Training “ abgesehen vom Inhalt “ die LehrerInnenausbildung und die Hausärzteausbildung gar nicht so weit voneinander entfernt sind.

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