Besser Lernen im Second Life?

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Leider war es mir nicht möglich, live an der Second Life Topic-Veranstaltung des E-Learning Centers der Universität Zürich dabei zu sein, da diese zeitgleich mit der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik stattfand.
Zum Glück kann mittels eines Berichtes von UZH-News nachgelesen werden, was alles an diesem Abend vorgestellt wurde: 

Wir schweben hoch über einer Plattform. Unter uns doziert ein Mann namens Xon Emoto vor einer riesigen Leinwand, auf der seine Präsentation abläuft. Dahinter öffnet sich der Blick aufs Meer, auf dem vereinzelte kleine Inseln zu sehen sind.Tatsächlich sitzen wir jedoch in einem stickigen, mit der Zeit arg überheizten Raum und verfolgen gespannt die oben beschriebene Szene, die mittels Beamer an die Wand projiziert wird. Das Referat ist Teil einer parallelen Veranstaltung, die sowohl in der realen Welt, wie auch in der virtuellen Welt des Second Life stattfindet.  

Besonders faszinierend finde ich folgende Aussage:

Das besondere dabei ist, dass sich bei den Benutzern das Gefühl einstellt, dass sie sich tatsächlich in den virtuellen Räumen begegnen. Immersion nennt sich der Effekt, dessen neuronalen Grundlagen der Neuropsychologe Prof. Lutz Jäncke an der Veranstaltung erläuterte. Insbesondere in der emotionalen Reaktion macht nämlich das menschliche Hirn keinen grossen Unterschied zwischen realer und computergenerierter Welt.  

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Ricarda Reimer, welche vom E-Learning Center aus den Abend organisierte und selber im Second Life sehr aktiv ist, wünscht sich, dass bald auch an der Universität Zürich Veranstaltungen im Second Life angeboten werden. Einige Institutionen aus Zürich sind schon in SL vertreten, Lehrveranstaltungen der UZH in SL sind jedoch nicht bekannt.

Immer fragen muss man sich jedoch, was genau der „Mehrwert“ solcher „Tools“ sind. Von Däniken schreibt dazu, dass Second Life auf technischer Ebene Vorteile gegenüber anderen Lernplattformen bietet. «So können zum Beispiel Multimediadateien oder Präsentationen auf einfache Weise eingebunden werden. Oder Veranstaltungen können aufgezeichnet uns nachher als virtuelle «Videos» zur Verfügung gestellt werden».

Und auf didaktischer Ebene? Welche Vorteile bietet Second Life hier? Was oder wie kann im Second Life besser gelernt werden als im realen Leben? Welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen oder Risiken bietet diese MUVE (Multi User Virtual Environment)?

Mein Avatar schläft zur Zeit…   

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