iPad, iAnnotate und der Lauf der Dinge

Seit Ostern bin ich ja stolze Besitzerin eines EiPad. Ja, ja, es gibt gewisse Gadgets, die sind eigentlich nicht notwendig, aber nice to have… und so spart frau dann eben beim Joghurt o.ä. 😉

Jedenfalls lohnt sich auf dem iPad “ zumindest für mich “ eine App ganz besonders, weswegen ich ihr hier auch Gehör verschaffe. Im Bildungsfutter veröffentliche ich ja von Zeit zu Zeit meine Eindrücke zu Programmen und/oder Applikationen, welche ich nützlich finde (z.B. zum Passwortgnusch, zu Quassum, zu Mendeley etc.). Es geht um die App „iAnnotate„, welche es erlaubt, PDFs auf dem iPad nicht nur zu lesen, sondern auch zu berarbeiten. Dies ist nun noch keine gewaltige Leistung, aber was die App für mich toll macht ist, dass die Möglichkeiten der Bearbeitung sehr breit sind: von Kommentaren anbringen, über unterstreichen, durchstreichen, farbig markieren (und zwar verschiedene Farben und nicht nur gelb), zu Zeichnungen einfügen, Stempel, Fotos, Bilder etc. Klar, dies kann Adobe Professional auch, aber auf dem iPad für unterwegs? Da hat man ja den Desktop gerade nicht immer zur Hand.

Ganz selbsterklärend ist die App nicht und auch nicht gratis (CHF 11.-), mit den Benutzerhandbuch kommt man jedoch schnell klar. Ich habe nun alle meine elektronisch erfassten Artikel via den Aij-PDF-Service synchronisiert und kann diese auf dem iPad lesen und v.a. bearbeiten. Die so gekennzeichneten Artikel wandern dann wieder zurück in meine Home-Library auf dem Desktop.

Weshalb mir dies so gut gefällt? Ich erinnere mich noch gut: Vor ca. 15 Jahren fertigte ich handschriftlich Karteikarten an für meine Bücher und die Artikel, welche ich mühselig und v.a. zeitaufwändig in Bibliotheken kopiert, und dann zu Hause im Hängeregister alphabetisch abgelegt habe. Die Artikel habe ich noch, der Zettelkasten ist längst entsorgt. Vor ca. 10 Jahren begann ich mit EndNote zu arbeiten: Auch damals gab ich von Hand die relevante Information ein und legte den Artikel in meine Hängeregistratur. Seither hat sich sehr viel getan! Keine einzige Referenz wird mehr von Hand eingegeben, die wenigsten Artikel ausgedruckt, alles elektronisch verwaltet und vieles auch nur noch am Bildschirm gelesen. Und eben: mittlerweile auch im Zug auf dem iPad mit Hilfe von iAnnotate.

Nachtrag: Es ist auch möglich, ganze Bücher mit iAnnotate auf dem iPad zu lesen. So kaufte ich neulich bei Amazon ein E-Book und lud es auf den Mac hinuter und öffnete das Buch mit dem Gratis-Programm „Kindle“. Damit das Buch dann aber als PDF abgespeichert werden kann, braucht es den KindleToPDF-Converter, welcher gekauft werden muss für 30 US-Dollar. Achtung: Bei mir funktionierte diese Konvertierung nur, wenn nicht die neueste Version des „Kindle“ geladen wurde, sondern die Version 1.4 🙂

 

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6 Kommentare zu iPad, iAnnotate und der Lauf der Dinge

  1. Mandy sagt:

    Hallo Kathrin
    Ich nutze mittlerweile mendeley. Was mir da gut gefällt? Macht scheinbar alles ähnlich wie iAnnotate (ausser die Farbvielfalt 😉 ), hat aber die Literaturverwaltung gleich mit dabei. So habe ich zum einen die pdfs verwaltet, zum anderen aber auch gleich die Literaturverwaltung dabei 😉

    Liebe Grüsse und viel Spass mit dem iPad
    Mandy

  2. admin sagt:

    Liebe Mandy
    Ja, das ist sicher eine gute Lösung mit Mendeley. Ich habe es ja auch länger getestet, v.a. auch deshalb, weil es eine App für iPhone und iPad hat und in der Erfassung gut ist. Weshalb ich aber wieder zurück zu EndNote ging ist, dass ich dort viel mehr Formatierungsmöglichkeiten habe, dass ich mich halt einfach auch gut daran gewöhnt habe und dass der Rest unseres Forschungsteams auch mit EndNote arbeitet. Mendeley hat ja auch eine Obergrenze von MB zur Synchronisation und da bin ich schon drüber… Nun erfasse ich in EndNote, synchronisiere via diesen Aji-Dienst mit iAnnotate und lese auf dem iPad, mit ganz vielen Farben 😉 Danach spiele ich das Dokument zurück (alle Farben und Kommentare sind mit dem Adobe Acrobat les- und auch veränderbar) und lege es wieder bei EndNote ab. Ich habe dann das Originalfile plus mein File mit den Kommentaren attached. Von EndNote nach Mendeley synchronisiere ich auch (dies geht meines Wissens nach aber leider nicht mit den angehängten Files), damit ich auf dem iPad auch gut suchen kann, was ich denn alles habe. Oje – etwas kompliziert, aber für mich nun die beste Lösung… Ich warte natürlich darauf, dass EndNote auch eine iPad-App anbietet 😉

    Dir auch ganz liebe Grüsse!
    Kathrin

  3. Erziwi sagt:

    Hallo liebe iAnnotatebenutzer,
    Ich benutze diese App für mein Studium. Hat jemand eine Ahnung, wie ich ein Bild direkt in das PDF Laden kann? Bisher habe ich nur die Verlinkungsfunktion gefunden. Ich würde gern wie bei Pages einfach ein Bild direkt in die PDF laden.

    freu mich auf Antworten…

    liebe Grüße

  4. admin sagt:

    Guten Abend Erziwi
    Na, Sie stellen Fragen… Mit iAnnotate habe ich bisher v.a. gelesen und die Texte kommentiert. Jedoch noch die ein Bild ins PDF geladen. Da weiss ich leider keinen Rat. Ev. direkt die Entwickler anfragen?
    Beste Grüsse
    Kathrin Futter

  5. Esther sagt:

    Wie findest Du iAnnotate seit dem letzten Update? Ich fand das App bis dahin toll. Aber jetzt funktioniert die Synchronisation mit dem Aij-PDF-Service nicht mehr und ich bin aufgeschmissen. Ich habe eine riesige, verzweigte PDF-Datenbank und finde keinen Weg mehr, diese mit iPad auf einen Knopfdruck zu synchronisieren…

  6. admin sagt:

    Ja, das ist so, meines Wissens nach wurde der AiJ-PDF-Service abgeschaltet. Ich synchronisiere via Dropbox und das läuft sehr gut.
    Beste Grüsse
    Kathrin Futter

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